Tochter MAYA





MAYA war es seinerzeit, die uns zur Familie und zu Eltern machte. Vor vielen Jahren (wann genau bleibt geheim !) kam sie in Meggen zur Welt und besuchte dort auch weitgehend die Schulen. Noch als Jugendliche zog sie mit uns dann von Meggen weg. Denn im Verlaufe der Zeit benötigt man zum wohnen immer mehr Ellbogen-Freiheit, und diese fanden wir alle im benachbarten Adligenswil im eigenen Heim.
Als Maya eine erwachsene Frau wurde, nicht mehr dauernd von den Eltern beobachtet und kontrolliert werden wollte, bezog sie eine eigene Wohnung, und zwar auch in Adligenswil. Doch so ganz allein in einer kleinen Wohnung. Ging das auf die Dauer ? Nein !


Vor
einiger Zeit kreuzte Roman, den sie von früher her schon kannte, den Weg von Maya.
Es funkte irgendwie zwischen den Beiden und man zog deshalb
nach einiger Zeit zusammen. Maya und Roman wohnten vorerst in Hochdorf.
Und das Pikante an der ganzen Geschichte, Roman ist ebenfalls "ausgewanderter" Adligenswiler. Früher ein Nachbar von Maya, dann der Freund.

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Der Wohnsitz von Maya und Roman war also vorerst in Hochdorf. Mit seinen über 8000 Einwohnern die Metropole des Luzerner Seetals. Und auch wichtig, Hochdorf war weniger als eine halben Stunde von Adligenswil und von Mayas Eltern entfernt !.

Alessio, geb.
11.10.2007 (Waage)
Weil Maya und Roman nun schon einige Zeit zusammen sind, und weil es in der heutigen Zeit oftmals vorkommt, dass man bei der Mahlzeit das Dessert vor der Suppe geniesst, können die beiden "Ausgewanderten" ihren Sohn Alessio stolz als Nachwuchs präsentieren. Wobei sofort die Frage auftaucht, wem gleicht Alessio nun, dem Vater oder der Mutter. Oder gleich beiden Elternteilen ? So oder so, der kleine Erdenbürger ist der Stolz der Eltern und natürlich auch der beiden Grossmüttern und Grossvätern.

Alessio nahm nicht den fahrplanmässigen Zug zur
Erde, nein, er benutzte einen Extrazug. Zudem stieg er rund sechs Wochen zu früh
(11.10.2007, 22.56 Uhr) aus seinem Waggon aus und befand sich daher nicht in
Hochdorf, sondern in einem Zwischenhalt in Luzern. Dort erholte sich der nur
41cm lange und 1930 Gramm wiegende Erdenbürger von den Reise-Strapazen. Und
viele nette Leute schauten rund um die Uhr gut zu ihm, sodass er sich prächtig
entwickelte und bald für die Weiterreise bereit war. Nach einem Monat und einem
Tag war es so weit. Alessio stieg erneut in den Zug und der brachte ihn am
12.11.2007 nach Hochdorf. So konnte er in sein erstes Zuhause ziehen, wo er natürlich sehnlichst von den Eltern erwartet wurde.

Ende Juli 2008 wurde in Hochdorf auf dem dortigen Zivilstandsamt geheiratet und anschliessend in irgend einem gewissen "Adler" im Seetal superb gegessen, getrunken und gefeiert. Und Alessio hat das seltene Glück, bei der Heirat seiner Eltern dabei sein zu dürfen !

Im August 2008 konnte die junge Familie nach Root in eine Eigentumswohnung ziehen, Papi musste nun nicht mehr wie am alten Wohnort ums Haus den Rasen mähen, Unkraut jäten, Sträucher zurückschneiden und das Laub zusammen rechen; Gattin und Alessio freuten sich natürlich, nun mehr Zeit mit Papi zu haben.
Doch
der Kreis sollte sich wieder schliessen. Irgendwie gab es in Root gewisse
Umstände, die der jungen Familie nicht zusagten. Schwups wurden die Sachen
gepackt und man zog in ein eigenes Reihen-Einfamilien-Haus nach Adligenswil.
Dort ist man nun für sich und Maya sowie Papi Roman wieder an ihrem
ursprünglichen Wohnort. Maya kann erst noch fast auf das Haus ihrer Eltern
hinunter blicken. Und der Chef des Hauses hat hier nur einen sehr kleinen
Haus-Umschwung zu bewältigen. für den sich der Einsatz eines Rasenmähers schon
gar nicht lohnt. Dafür ist sogar ein grosszügiges Manager-Büro im Haus
eingerichtet.
Inzwischen ist der kleine Alessio schon eine ausgeprägte Persönlichkeit geworden, welche insbesondere Mutter und Vater und die Umgebung recht auf Trab hält. Und natürlich ist er der Stolz der Eltern und auch der beiden Grosseltern-Paare.


Nun sind drei Jahre im Leben von Alessio vergangen (Oktober 2010) und er ist ein richtig flotter Kerl aber zugleich ein Lausbube geworden. Und die Eltern schauen darauf, dass ihr Sohn auch entsprechend adrett angezogen ist., das macht Mami und Papi stolz
Nein nein, es war nicht der Wind, Mami pflegt innig bei Sohn Alessio diese "Lausbubenfrisur".

Der
heutige Tagesablauf von Maya ist eindeutig geprägt vom
ominösen AHA, nämlich
Alessio umsorgen, dann Hausfrau und
Gattin sein und natürlich auch Ausruhen
inkl. Ausschlafen. Wobei für die Richtigkeit der Reihenfolge der aufgezählten Tätigkeiten keine
Garantie übernommen werden kann.

Weil Maya und wir Eltern in der Adresse dieselbe Postleitzahl haben, trifft man sich oft. Denn von dort wo nun Maya wohnt, ist es ja nur einen Steinwurf bis zum Haus der Eltern. Die vielen Besuche Mayas bei uns Eltern können dazu dienen, ausgiebig zu Plaudern und über Alessio zu sprechen. Wie superb kann es aber auch sein, den Eltern-Besuch mit einem gemeinsamen Restaurant-Besuch zu kombinieren nach dem Motto "der Papa kann's ja zahlen"....

Sei es wie es will, der gegenseitige Kontakt zwischen Tochter und Eltern ist intensiv, meistens auch erfreulich. Nur hie und da übernehmen die Eltern Blitzableiter-Funktionen. Aber dann so richtig bei starkem Donner-Grollen ! Aber das ist wohl nichts Aussergewöhnliches in einer Familie. Und als Vater gibt man halt dann gegenüber der Tochter mal nach; erliegt der weiblichen List und Charme. Oder eher nach dem Motto ...der Gescheitere gibt nach.... !
Mayas Ideen und Tätigkeiten beim Ausfahren waren anfänglich SMART. Doch nun beherrscht ein AYGO ihre Gedanken. Nein, nein, das ist nicht etwa ein männlicher Chinese, den sie in einem Restaurant beim Essen mit Stäbchen traft. Auch kein Japaner, der sie in Luzern beim Einkaufsbummel anlächelte. Nein, kein Mann. Der AYGO ist schlicht und einfach ein kleines, hübsches Auto, welches Maya seit einiger Zeit ihr eigen nennt !


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Mayas anfänglicher Liebling, der gehegt und gepflegt wurde Der neue AYGO, den Maya nun in ihr Herz geschlossen hat
So, das wäre das Interessanteste über unsere Familie.